Die Rede ist hier nicht von einer vergangenen Liebschaft oder einem anderen traurigen Abschied, weil vielleicht jemand für längere Zeit beruflich ins Ausland reist, in eine andere Stadt zieht oder oder oder.
Die Rede ist hier von meinem kleinen Hefeteig, den ich heute morgen gemacht habe, und der nun in der Küche in seiner Schüssel vor sich hin geht. Bei mir drängt sich da immer unwillkürlich ein Bild auf, in dem der Teig aus der Schüssel quillt und mit schlurfenden, schlappenden Geräuschen durch den Flur in mein Zimmer kriecht ...
irgendwie gruselig, oder?
Jedenfalls erinnert es mich an das Märchen von dem Mädchen und seiner Mutter, die diesen magischen Breikochtopf hatten. Also weiß ich, was zu tun ist, wenn mir der Hefeteig zu nahe kommt:
"Töpfchen steh!"
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